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Die Massenpanik in dem Tunnel auf dem Loveparade-Gelände forderte
19 Menschenleben. Die Kritik am Sicherheitskonzept wird lauter. Laut
Augenzeugen gab es im Tunnel keine Ausweichmöglichkeiten.
Nach der Massenpanik mit mindestens 19 Toten und 342
Verletzten bei der Loveparade hat die Suche nach den Verantwortlichen
begonnen. Augenzeugen äußerten scharfe Kritik an den
Sicherheitsvorkehrungen bei dem Raver-Spektakel mit mehr als einer
Million Teilnehmern. Politiker forderten eine genaue Untersuchung des
tragischen Vorfalls, bei dem nach Polizeiangaben mehr als 340 weitere
Menschen verletzt wurden.
Das Unglück ereignete sich am Samstag kurz nach 17.00
Uhr an einem überfüllten Tunnel, dem einzigen Zugang zu dem
Partygelände am alten Duisburger Güterbahnhof. Der Duisburger
Ordnungsdezernent Wolfgang Rabe sagte in der ARD, die späteren Opfer
seien offenbar an einer Tunnelwand hochgeklettert und abgestürzt. Nach
ersten Angaben der Polizei wurden im Bereich des Tunnels "Menschen
überrannt". Ermittlungen zur Klärung des genauen Unfallhergangs wurden
eingeleitet.
Loveparade war schlecht organisiert
Eine
Raverin sagte Fernsehen, im Tunnelbereich habe es "einfach gar keine
Ausweichmöglichkeit" gegeben. Patrick Günther, ein 22-jähriger Bäcker
aus dem Kreis Mannheim, sagte, die Organisation sei schlecht gewesen,
außer Alkohol habe es schnell nicht mehr viel zu trinken gegeben. "Und
obwohl es voll war, haben die immer mehr Leute reingelassen."
Auch Loveparade-Gründer Dr. Motte kritisierte in
seinem Internet-Blog die Sicherheitsvorkehrungen. Ein einziger Zugang
durch einen Tunnel berge "die Katastrophe in sich". An der zum dritten
Mal im Ruhrgebiet veranstalteten Loveparade hatten laut Organisatoren
über den gesamten Tag verteilt 1,4 Millionen Menschen teilgenommen. Nach
dem Unglück wurden laut Polizei alle Notausgänge des Areals geöffnet,
die für den Verkehr gesperrte Autobahn 59 neben dem Güterbahnhof wurde
als Fluchtweg freigegeben.
Veranstaltung sollte in Ruhe ausklingen
Die
Techno-Party wurde trotz der Tragödie noch eine Weile fortgesetzt. Der
städtische Krisenstab habe gewollt, "dass diese Veranstaltung in Ruhe
ausklingt" und keine Panik entstehe, begründete Ordnungsdezernent Rabe
die Entscheidung.
Die Veranstalter der Loveparade
sprachen den Angehörigen der Opfer in einer Internetmitteilung ihr
Beileid aus. "Unser Anliegen, ein fröhliches Miteinander von Menschen
durchzuführen, ist heute von den tragischen Unglücksfällen überschattet
worden", hieß es in der kurzen Erklärung auf der Internetseite www.loveparade.net, die auf völlig schwarzem Hintergrund erschien. Unter
den Todesopfern waren nach ersten Erkenntnissen auch eine 27-jährige
Australierin, eine Italienerin und ein 22-jähriger Niederländer.
Nach der Tragödie haben die Veranstalter den Livestream
auf ihrer Homepage eingestellt. Stattdessen stellten sie einen mit
scharzer Farbe unterlegten Trauertext auf die Website mit folgenem
Wortlaut: "Unser Anliegen, ein fröhliches Miteinander von Menschen
durchzuführen, ist heute von den tragischen Unglücksfällen überschattet
worden. Daher beenden wir den Livestream zur Loveparade. Unser
aufrichtiges Beileid gilt allen Angehörigen und unsere Gedanken sind bei
denjenigen, die derzeit noch versorgt werden müssen. Die Stadt Duisburg
hat eine Hotline eingerichtet, unter der sich besorgte Angehörige
informieren können: 0203-94000".
Wenn du nicht bekommst, was du willst,
dann erinnere dich daran daß das manchmal dein Glück sein kann
Das ist echt der Hammer, was Die da organiesiert haben.
Es war ja nicht die Erste Parade überhaupt!!! Es hätte klar sein müssen, das über 1 Million Menschen an diesem Spektakel teilnehmen wollen.
Wenn man mal die ganzen aus Berlin betrachtet, ist das ein Wunder das es "nur" 19 waren....
Auf den ersten Blick finde ich es auch voll hammer, das die Parade noch weiter lief. Andererseits aber gut, denn so wurden wohl weitere Paniken und somit Verletzte und Tote verhindert.
Mein Beileid an die Familien, Bekannten, Freunde und an alle die das Miterleben mussten.
In Berlin wäre das nicht passiert...die Veranstalter von Duisburg hätten einfch für mehr platz sorgen müssen...und solche sachen wie tunnel nicht als ein oder ausgang nutzen....bei 1 Million anhänger ...
echt grass...
Mein Beileid geht auf jedenfall auch an alle die Betroffen sind
ich bin erschüttert das soetwas in der heutigen Zeit passieren kann !! Wie können die Verantwortlichen auch der Meinung sein das über 1 Million Menschen durch so einen schmalen Tunnel passen !! Das wäre das gleiche als wenn ich versuchen würde ein Ankertau durch eine Nähnadel zu bekommen !! Da weiß jeder das das nicht passt !! Ich fühle mit den vielen Verletzten und den Familien der Toten !!
!LEBENSKUNST BESTEHT ZU 90 % AUS DER FÄHIGKEIT MIT DEN MENSCHEN AUSZUKOMMEN DIE MAN NICHT MAG !!!